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Energie ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor der kommenden Jahre.

Nicht beruhigend aber wichtig zu wissen: In einem aktuellen Interview warnt Dr. Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender des Dax-Konzerns RWE, „Wenn wir hier nicht das Stromangebot erhöhen, wird es in fünf Jahren Verteilungskämpfe geben“ eindringlich vor den Folgen einer unzureichenden Stromversorgung.
Die Kernbotschaft: Die Energiewende kann nur gelingen, wenn der Ausbau von Erzeugungskapazitäten, Netzen und Infrastruktur mit dem steigenden Bedarf Schritt hält.

Besonders nachdenklich stimmt mich dabei ein Aspekt, der über die Energiepolitik hinausgeht: Deutschlands tief verwurzelte Technologieskepsis. Während andere Volkswirtschaften neue Technologien zunächst als Chance betrachten und Risiken anschließend managen, neigen wir häufig dazu, zunächst die Risiken zu diskutieren und die Chancen aus dem Blick zu verlieren. Das erleben wir bei KI, Digitalisierung, Rechenzentren, Netzausbau, Wasserstoff, erneuerbaren Energien und nicht zuletzt bei der Diskussion über unsere industrielle Zukunft.
Doch technologischer Fortschritt entsteht nicht durch Verzicht, sondern durch Gestaltung. Wenn wir mehr Digitalisierung, mehr KI-Anwendungen, mehr industrielle Wertschöpfung und gleichzeitig mehr Klimaschutz wollen, dann müssen wir auch bereit sein, die dafür notwendige Infrastruktur bereitzustellen.
Dazu gehören leistungsfähige Netze, neue Stromerzeugungskapazitäten und schnellere Genehmigungsprozesse.
Mein wichtigstes Learning aus dem Gespräch:
👉 Die eigentliche Knappheit der Zukunft ist nicht Technologie.
👉 Die eigentliche Knappheit ist die Bereitschaft, Technologie zuzulassen, zu skalieren und mit der erforderlichen Infrastruktur zu hinterlegen.

Deutschland steht vor einer Richtungsentscheidung: Wollen wir eine führende Industrienation im Zeitalter von KI und Elektrifizierung bleiben oder werden wir durch Energieknappheit, regulatorische Hürden und Technologieskepsis ausgebremst?

Klaus Pontius

Klaus Pontius

Klaus Pontius

Klaus Pontius

Als erfahrener M&A Enabler, Technologieenthusiast und Menschenförderer verfüge ich über umfassende Expertise in der Unternehmensberatung, insbesondere in den Bereichen Mergers & Acquisitions und Business Development. Mit einem Hintergrund als Ingenieur und Diplom-Absolvent des KIT habe ich mehrere erfolgreiche Unternehmen gegründet und geleitet. Mein Fokus liegt auf der Monetarisierung und Wertschöpfung durch innovative Vertriebs- und Marketingmodelle. Als Mentor und Berater teile ich meine Erfahrungen und Einsichten, um anderen auf ihrem Weg zum Erfolg weiterzuhelfen.

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